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Genderworkshop in Leipzig

"Wozu Frauen- und Genderforschung in der Theologie?"

Workshop zum Thema Gender und Exegese mit Prof. Dr. Irmtraud Fischer

Wenn ich Ihnen erzähle, dass ich sieben Söhne habe, nehmen Sie berechtigt an, dass ich die Mutter so vieler Nachkommen männlichen Geschlechts bin. Ebenso werden Sie die Auskunft, dass unsere Väter nach Italien fuhren, so deuten, dass deren Ehefrauen zu Hause blieben. Das Hebräische wie Griechische der Antike kennen von vielen Verwandtschaftsbezeichnungen keinen geschlechtsneutralen Plural wie das Deutsche (Eltern, Geschwister, Kinder). Darf man aber deswegen in heutigen Bibelübersetzungen korrektes Deutsch ignorieren, um androzentrische biblische Sprache „nachzuahmen“ und unter Auslassung des mitgemeinten weiblichen Elements nur von Vätern, Brüdern und Söhnen reden? Nicht selten hat die Exegese im Anschluss daran ja behauptet, es wären in den alten Texten ja gar keine Frauen mitgemeint gewesen…
Der Workshop beschäftigt sich mit Grundlagen der Frauen- und Geschlechterforschung, exemplifiziert diese an biblischen, exegetischen und historischen Beispielen aus der Rezeptionsgeschichte, und reflektiert theologische Wissenschaft im Kontext von Geschlechterdemokratien westlichen Zuschnitts.

Zur Homepage der Veranstalter: www.forum-gtl.de

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